Literaturbesprechung
vom

Taschenatlas Myofasziale Triggerpun­k­te

Schmerzguide für Osteopathen und Manualtherapeuten.

Preis: 59,99 Euro
ISBN: 978-3830475378
Verlag: Haug Verlag, Heidelberg
Von Eric Hebgen. 484 S., Broschiert und als E-Book
Online-Bestellung bei: Amazon

Der Taschenatlas Myofasziale Triggerpunkte wurde adressiert an Osteopathen und Manualtherapeuten. Warum andere Berufe des Heilwesens wie z.B. Physiotherapeuten und med. Masseure ausgenommen wurden, entzieht sich dem Verständnis des Rezensenten. Welcher ernsthafte Therapeut dürfte sich die Frage, welche Triggerpunkte strahlen in die Hüfte aus oder welche Muskeln können für Schulterschmerzen verantwortlich sein, wohl nicht stellen? Laut Verfasser Eric Hebgen ist es für einen praxisnahen Einsatz und für schnelle Information zur Behandlung eines Patienten gedacht.

Der Schmerzguide ist nach verschiedenen Körperregionen angelegt und zeigt systematisch die infrage kommenden Muskeln mit den auslösenden Triggerpunkten. Zahlreiche Fotos und anatomische Abbildungen stellen die Lokalisation der Triggerpunkte dar.

Das didaktische Konzept ist übersichtlich aufgebaut und beginnt mit der Klassifika­tion, Pathophysiologie, Diagnostik und ­Therapie der Triggerpunkte. Im Folgenden werden systematisch die Regionen Kopf, Schulterpartie, obere Extremitäten, Rumpf, Becken und untere Extremitäten dargestellt: Eine Doppelseite pro Muskel, lins Text, rechts Abbildungen. Muskelbeschreibung mit Abbildung zur Schmerzausstrahlung. Beschreibung des therapeutischen Vorgehens mit Anamnese, Befund, Test, Differentialdiagnostik-Tipps und Behandlungstechnik.
 Im letzten Teil sind Literaturhinweise, ein Abkürzungsverzeichnis, Abbildungsnachweise sowie ein Sachverzeichnis aufgeführt.

Zum raschen Nachschlagen in der Praxis ist dieses Buch geeignet.

Buchbesprechung von Hans Ortmann , München
Quelle: Fachzeitschrift Physikalische Therapie
, Nr. 12 Dezember 2014
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