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Update der Verordnungssoftware: Hinweis zur Abweichung von der Höchstmenge

Mit dem Update der Verordnungssoftware am 1. Oktober 2021 erhalten Ärzt*innen einen Hinweis, wenn sie bei der Heilmittelverordnung von der Höchstmenge je Verordnung abweichen können und Heilmittel für bis zu zwölf Wochen verordnen dürfen.

Bisher war für Ärzt*innen in der Verordnungssoftware nicht immer sichtbar, ob eine Heilmittelverordnung eine der in der Heilmittel-Richtlinie definierten Ausnahmen zur Abweichung von der Höchstmenge je Verordnung erfüllt. Wenn jetzt die eingegeben Daten zur Verordnung einen langfristigen Heilmittelbedarf begründen oder aber die ICD-10-Codes, gegebenenfalls auch die Altersgrenze, in Verbindung mit der entsprechenden Diagnosegruppe des Heilmittelkatalogs, einem besonderen Verordnungsbedarf entsprechen, zeigt die Verordnungssoftware einen Hinweis an. Dies erfolgt, ohne den Workflow beim Ausstellen der Verordnung zu unterbrechen. Der angezeigte Hinweis lautet: „Die Kriterien, um von der Höchstmenge je Verordnung abzuweichen, sind erfüllt. Die Anzahl der Behandlungseinheiten kann in Abhängigkeit der Therapiefrequenz für eine Behandlungsdauer von bis zu 12 Wochen bemessen werden.“

Ausblick auf Januar 2022

Zum 1. Januar 2022 werden weitere Anpassungen im Anforderungskatalog erfolgen. Diese betreffen unter anderem Folgerungen aus der technischen Definition des Verordnungsfalls. Hierfür wurde beispielsweise die Zuordnung der Verordnung zu einem Verordnungsfall für den speziellen Fall konkretisiert (P3-09), dass bei einer Folgeverordnung eine zweite Diagnose hinzugefügt oder entfernt wird.

Die Meldung der KBV können Sie hier nachlesen: https://www.kbv.de/html/1150_54695.php