VPT-Meldung
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Ärztliche Verordnung bescheinigt medizinische Notwendigkeit

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Nachdem es am Montag (23.03.2020) zu Unsicherheiten bezüglich der derzeit erlaubten Therapiemaßnahmen kam, ist mittlerweile bestätigt: Die ärztliche Verordnung gilt automatisch als Notwendigkeitsbescheinigung. Ein spezielles Attest vom Arzt ist nicht erforderlich.

Update für Niedersachen (25.03.2020):
Heute morgen wurde uns vom niedersächsischen Gesundheitsamt bestätigt, dass der zusätzliche Vermerk "unaufschiebbar" auf den ärztlichen Verordnungen NICHT notwendig ist. Die Ärzteschaft darf wie gewohnt ihre Verordnungen ausstellen und die Therapeuten daraufhin tätig werden.

Eine schriftliche Äußerung dazu soll noch heute aus dem Ministerium kommen und insbesondere auch an die Gesundheitsämter verschickt werden.

Handelt es sich um ältere Verordnungen, liegt es im Ermessen des Therapeuten dies im Einvernehmen mit dem Patienten individuell zu entscheiden, ob eine Therapie erforderlich ist, oder ob die Therapie auch ohne medizinische Gefährdung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann. Im Zweifelsfall kann Rücksprache mit dem Arzt erfolgen.

Gerade deswegen hat der GKV-SV die Regelungen im Heilmittelbereich erleichtert, die Unterbrechungsfristen ausgesetzt und einen variableren Behandlungsbeginn eingeführt: www.vpt.de/nc/aktuelles/vpt-meldungen/archiv/meldung/gkv-sv-erleichterungen-fuer-den-heilmittelbereich-stand-18032020-1800-uhr/.

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