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SHV | Anhörung zum Beschlussentwurf über Änderungen der DMP-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL) im Gemeinsamen Bundesausschuss

In Berlin fand die Anhörung im Gemeinsamen Bundesauschuss (G-BA) im Rahmen des Stellungnahmeverfahrens zum Beschlussentwurf über die Änderung der Anlage 2, Ergänzung der Anlage 17 (DMP Depression) sowie der Anlage 18 (Depression – Dokumentation), statt. Der SHV hatte eine entsprechende Stellungnahme zum Disease-Management-Programm (DMP) Depression eingereicht und wurde nun bei der Anhörung von Birthe Hucke (DVE) vertreten.

Die Therapieberufe finden sich im DMP im Kapitel „Weitere Verfahren und unterstützende Maßnahmen“ wieder. In der Anhörung wurde durch Birthe Hucke nochmals die Bedeutung der Ergotherapie und auch der Bewegungstherapie hervorgehoben. Dazu gehört, dass diese Maßnahmen nicht nur erwähnt, sondern auch sachgerecht und zeitgemäß ausformuliert werden. Dies wurde auch vom Patientenvertreter gefordert und seitens der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) unterstützt.

Zur Notwendigkeit bewegungstherapeutischer Maßnahmen hat zudem auch Prof. Dr. Gerhard Huber, Präsident des DVGS (Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie), sehr differenziert Stellung genommen. Darüber hinaus wurde die aktive Einbeziehung der Angehörigen (mit Zustimmung des Patienten) sowohl in Therapieplanung als auch bei Schulungen und in Bezug auf Selbsthilfeangebote bestärkt.

Die Beiträge des SHV haben das Ziel, die Therapieberufe im DMP Depression sichtbar zu verankern. Wir dürfen gespannt sein, was sich nach dieser Anhörung daraus entwickelt.

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