VPT-Meldung
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VPT Hessen | Gespräch mit KV Hessen zu Praxissoftware und fehlerhaften Verordnungen

Fehlerhafte Praxissoftware und fehlerhaftes Verordnungsverhalten der Ärzte in Unkenntnis des neuen Heilmittelkataloges: Um diese Themen ging es im Februar bei einem Gespräch mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen. Daran nahmen Yvonne Massuger (ZVK-Landesvorsitzende Hessen), Herr Dr. Langheinrich von der KV Hessen und der hessische VPT-Landesgruppenvorsitzende Hans-Heinrich Hübbe sowie sein Stellvertreter Ulrich Pohl teil. Der VPT machte auf die nicht korrekte Ausstellung der Verordnungen durch Ärzte aufmerksam, z.B. fehlen ICD-10 Schlüssel oder werden diese nicht korrekt eingetragen. Oft fehlen auch Frequenz/Anzahl pro Woche oder die medizinische Begründung bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls.

Die KV Hessen ging zu diesem Zeitpunkt davon aus, es seien noch nicht alle Praxen im Besitz der neuen Software. Dr. Langheinrich bat darum, häufig falsch ausgestellte Verordnungen direkt der KV-Hessen zu melden. Diese werde sich dann mit dem Arzt in Verbindung setzen, um diese Probleme abzustellen. Bei auftretenden Problemen mit der Software, müsse der Arzt dies selbst mitteilen. Zu dem Vorschlag, Informationsveranstaltungen mit Ärzten und Therapeuten durchzuführen, vermutete die KV-Hessen, dass dies keinen Sinn mache, da zu wenig Ärzte daran teilnehmen würden. Dr. Langheinrich erklärte sich aber bereit, die Anliegen des VPT mit fehlerhaft ausgestellten Verordnungen in einer der nächsten Info-Broschüren der KV an die hessischen Ärzte weiterzugeben. Bezüglich des Entlassmanagements der Kliniken sollten wir die Praxis auf uns zukommen lassen, hieß es.

Zum 1.4.2017 endete die Übergangsfrist: Heilmittelverordnungen müssen nun gemäß der Vereinbarung von KBV und GKV-Spitzenverband mit zertifizierter Praxissoftware ausgestellt sein. Zum Artikel...

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