Mitgliedernews

Anschluss an die Telematik-Infrastruktur – so geht´s einfach

Der VPT-Verband für Physiotherapie stellt umfassende Info-Materialien für Physiotherapeut*innen zur Verfügung.

Der Gesetzgeber hat den Anschluss von Physiotherapeut*innen an die Telematik-Infrastruktur mit dem in Kraft treten der Digitalgesetze ermöglicht. Aktuell können sich Physiotherapeuten*innen freiwillig anschließen, ab dem 1.1. 2026 gilt eine verpflichtende Anbindung für alle Heilmittelerbringer.

Die Vorteile der Telematik-Infrastruktur für Physiotherapeut*innen liegen in der interdisziplinären Kommunikation und der Lesebefugnis der elektronischen Patientenakte inklusive bildgebenden Verfahren. Physiotherapeut*innen erhalten damit einen unkomplizierten Zugang zu relevanten ärztlichen Befunden für die Behandlung.

Auch wenn die verpflichtende Anbindung erst ab 2026 besteht, empfiehlt Steffen Gabriel, stellvertretender Geschäftsführer VPT- Verband für Physiotherapie und Fachgruppenleiter Digitalisierung: „Es macht Sinn sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen und den Anschluss vorzubereiten. Denn für die Teilnahme an der Telematik-Infrastruktur bedarf es vorab erste Schritte zur Digitalisierung der Praxisabläufe. Die Umstellung benötigt Zeit und funktioniert nicht von heute auf morgen“, so Gabriel.

Die Mindestausstattung der TI umfasst den Heilberufeausweis, einen Konnektor und verschiedene TI-Komponenten wie SMC-B Smartcard und KIM-Kommunikation. Die Kosten werden nach Antragstellung zum großen Teil vom Bund übernommen.

Um Ihnen den Einstieg so weit wie möglich zu erleichtern, stellt der VPT-Verband für Physiotherapie seinen Mitgliedern Informationsmaterialien zur Verfügung. Sie finden im Mitgliederbereich der VPT-Website einen Leitfaden zur Anbindung an die Telematik-Infrastruktur, ein Glossar zu den Grundbegriffen und Infos zur Rückerstattung der Kosten.

Hier geht es zum Infomaterial